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Microsoft will Windows 7 sterben lassen

13.01.2017, 13:13 UhrDer Support von Windows XP ist seit April 2014 eingestellt, Windows 7 soll bald ein ähnliches Schicksal ereilen. COMPUTER BILD klärt auf, was das bedeutet.

Keine neuen Funktionen mehr
Ist die Rede von Windows-Support, meint man die Bereitstellung von System-Updates: Sie schließen Sicherheitslücken, beseitigen Fehler, fügen neue Funktionen hinzu, verbessern das Tempo. Microsoft unterscheidet zwischen dem Mainstream- und dem Extended-Support (grundlegender, erweiterter Support): In ersterer Update-Phase erhalten Nutzer neben Sicherheitspatches funktionale Verbesserungen für ihr Betriebssystem. Beim Extended-Support gibt es nur noch Sicherheits-Updates – mehr nicht. Beendet ist mittlerweile der Mainstream-Support für Windows 7. Allzu tragisch mutet das nicht an, verteilte Microsoft doch kaum Feature-Nachschub für sein bewährtes System. 2013 etwa bohrte ein Update die Datenträgerbereinigung auf. Sie arbeitet damit auf Augenhöhe mit dem Pendant neuerer Windows-Varianten. Bis der Extended-Support am 14. Januar 2020 endet, brauchen Sie aus Sicherheitssicht kein neueres Windows aufzuspielen. Wer es dennoch macht, gewöhnt sich bereits an die Bedienerführung eines moderneren Produkts und profitiert von technischen Vorteilen.

Dieses Software-Paket brauchen Sie
Die Redmonder lieferten in der Vergangenheit eher selten neue Windows-7-Funktionen nach. Nicht so COMPUTER BILD: Hier finden Sie Software-Pakete, die das System runder machen und ins Cloud-Zeitalter überführen. Eine Internet-Festplatte steckt nicht im System, auch unterstützt der Browser kein beschleunigendes HTTP/2. Empfehlenswerte Programme räumen mit diesen Mankos auf! Sie finden sie in der Übersicht oben – nachfolgend allgemein feine Freeware-Tipps!

Wechseln zu Windows 8.1 oder 10
Wer sich mit dem funktionalen Stillstand von Windows 7 nicht abfinden und Neuerungen seitens Microsoft erhalten möchte, sollte auf Windows 8.1 oder 10 umsteigen. Beide erhalten deutlich länger Updates als Windows 7. Während 8.1 bis 9. Januar 2018 Funktions- plus Sicherheits-Updates zugestanden sind (ausschließliche Update-Versorgung für 8.1 bis 10. Januar 2023), erhält Windows 10 sie praktisch unbegrenzt: Alle paar Monate heben kostenlose Upgrades die Versionsnummer an, woraufhin sich die Support-Phase in die Zukunft verlängert. Lediglich bei Windows 10 LTSB – für Privatanwender nicht erhältlich, beziehbar per MSDN-Abo oder Volumenlizenz-Vertrag – enden die Support-Phasen des 2015 veröffentlichten Windows 10 am 13. Oktober 2020 respektive am 14. Oktober 2025.

Für Windows 10 sprechen die umfangreich modernisierte Architektur, ein Startmenü ähnlich Windows 7, die Kompatibilität zu den meisten Windows-7-Programmen, App-Unterstützung, die Endlos-Updates. Bei Windows 8.1 erhalten Sie diese Vorteile abgesehen vom letzten Punkt – jedoch kommen manche Anwender mit der auf Kacheln gemünzten Bedienung nicht gut klar. Entscheiden Sie sich für Windows 10, fällt das Umgewöhnen weniger schwer. Jedoch sind Updates nicht einzeln abwählbar und Windows 10 installiert sie automatisch; bei 8.1 haben Sie mehr Datenkontrolle. Auch steht es in puncto Nutzerdatenversand an den Hersteller weniger stark in der Kritik.

Nachfolgende Vorzüge von Windows 8.1 gegenüber 7 gelten auch oft für Windows 10!

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